Mit den Menschen sprechen, statt über sie.

Viel zu oft steht die Erkrankung, nicht der Mensch im Vordergrund.

Verhaltens- und Persönlichkeitsänderungen, die im Zuge einer demenziellen Erkrankung auftreten, stellen für Angehörige oder Pflegepersonal eine der größten Belastungen dar.

Hier setzt Validation an. Sie bietet Techniken, um mit herausforderndem Verhalten leichter umzugehen. Das theoretische Konzept der Validation hilft, das Krankheitsbild besser zu verstehen.

Naomi Feil, eine deutschamerikanische Gerontologin, entwickelte ab 1963 in den USA die Validation, um mit desorientierten alten Menschen zu kommunizieren.

In der Validation werden der emotionale Gehalt der Aussagen und das Verhalten einer Person aufgegriffen und validiert, dh für gültig erklärt. Ohne ihre Handlungen und Sichtweisen zu bewerten oder zu korrigieren.

Der demenziell erkrankte Mensch wird in seiner Erlebniswelt ernst genommen, wertgeschätzt und akzeptiert.

Was bringt Validation?