Jeder Tag zählt. Zu oft geht zu viel Zeit verloren.
Man redet sich Tatsachen schön. Man nimmt den Krankheitsbegriff nicht in den Mund. Meint: „Meine Güte, wir alle vergessen etwas“…
Ein frühzeitiger Funktionstest oder eine fachärztliche Diagnostik bei ernsthaften Anzeichen können hilfreich sein, denn für Betroffene und Angehörige ist es wichtig, sich gut auf die Situation einzustellen.
Verhindern unmöglich, vorbeugen erfolgreich
Es existiert weder Wunderwaffe gegen Demenz, noch Sicherheit, dass man verschont bleibt. Fix ist, dass Forscher*innen für Alzheimer eine genetische Vorbelastung identifiziert haben. Ist diese nicht gegeben, stellt oft die zeitliche Verzögerung ein großes Problem dar. Die Krankheit startet manchmal schon vor 60, wobei sich funktionelle Defizite erst Jahre später zeigen.
Hirntraining beugt vor
Regelmäßiges Hirntraining und Motorik-Übungen, zusammen mit sozialer Interaktion, Stressreduktion und einem gesunden Lebensstil zögern erwiesenermaßen das Einsetzen von Symptomen hinaus und beeinflussen den Krankheitsverlauf positiv.
Wann die Alarmglocken läuten
- Eben erst geführte Gespräche werden vergessen.
- Fragen werden wiederholt, weil die Antwort nicht in Erinnerung bleibt.
- Die richtigen Worte werden nicht gefunden.
- Einem Gespräch zu folgen, besonders in Gesellschaft, scheint schwer zu fallen.
- Ein Rückzug aus dem sozialen Leben beginnt.
- Es wird schwierig, sich in vertrauter Umgebung zurechtzufinden. Sowohl daheim, als auch auf üblichen Wegen durch den Ort/ die Stadt.
- Es fällt schwer, komplexen Gedanken zu folgen.
- Ausreden für übliche Tätigkeiten, Interessen, vermeintliche Unzulänglichkeiten etc. werden mehr.
- Lang vertraute Menschen verhalten sich plötzlich oder schleichend merkwürdig.